Soziale Stadt Malstatt

Malstatt ist seit dem Jahr 2015 Fördergebiet des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt".

Über Investitionen in das Wohnumfeld im Stadtteil sollen die Qualität des Wohnens im Stadtteil, die Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit gefördert werden. Eine lebendige Nachbarschaft und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts sind das Ziel.

Welche städtebaulichen Projekte und Maßnahmen im Stadtteil durchgeführt werden sollen, sind im "Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept" aufgeführt. Ein Entwurf des "Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Saarbrücken Malstatt" liegt vor und kann bei der ZAM und dem Stadtteilbüro Malstatt eingesehen werden.

Kooperation mit „Soziale Stadt“

Die ZAM war bei der Beteiligung der konkreten Nachbarschaft aktiv dabei. Erneuerung Pfarrer-Bleek-Platz Im September 16 waren im Rahmen eines von der ZAM durchgeführten Beteiligungsfestes Ideen und Wünsche bezüglich der Veränderung am Pfarrer-Bleek-Platz bei den Bewohnern angefragt und mittels der Methode „Planung for real“ festgehalten worden. Bei dieser Methode legen die Teilnehmenden Symbole auf einen Plan des Platzes. Trotz sprachlicher Probleme können so Ideen und Anregungen eingebracht werden. Mit diesen Informationen hat das Amt für Stadtgrün und Friedhöfe einen Plan entwickelt. Dieser Plan wurde im Juni 2017 den Anwohnern auf dem Platz von der Quartiersmanagerin Soziale Stadt, der Planerin des Grünamtes und der ZAM und vorgestellt. Die Anwohner sahen ihre Vorschläge in die Planung weitgehend eingebracht und beurteilten den Plan positiv. Mit dem Umbau wird 2018 begonnen. Unabhängig von der Erneuerung des Platzes fand im Juni im Café ZAM eine Versammlung für die Mieter am Pfarrer-Bleek-Platz mit der Immobiliengruppe Saarbrücken statt. Neben der Situation in den Häusern war auch die Parksituation ein Thema, denn durch die Neuplanung des Platzes gehen Parkplätze verloren. Durch die Generalsanierung der Siedlungshäuser in der Tauentzienstrasse und der damit verbundenen Erhöhung der Mieten, wird sich die Mieterschaft verändern. Es werden monetär besser gestellte Menschen in die Wohnungen einziehen, die sich auch eher Autos leisten können. Dadurch wird die Parksituation noch mehr verschärft. Die Siedlungsgesellschaft hat einen Bauantrag gestellt, um Teile des Innenhofes zwischen Bülow- und Tauentzienstrasse als Parkfläche umzubauen, aber noch keine Genehmigung erhalten.    

Erneuerung Abenteurerspielplatz Meiersdell
In die Vorbereitung auf den Beteiligungsprozess für die Erneuerung des Abenteuerspielplatzes Meiersdell war die ZAM eingebunden, weil sie seit über 20 Jahren mit dem Team auf dem Platz zusammen arbeiten und sowohl Kinder, Eltern und die angrenzende Nachbarschaft kennen. Der Beteiligungs- und Planungsprozess ist deshalb eine besondere Herausforderung, weil neben dem Team des Platzes drei städtische Ämter, das Quartiersmanagement, das Umweltministerium und die ZAM involviert sind. Es hat 2017 drei Beteiligungsveranstaltungen und acht Vor- bzw. Nachbereitungstreffen gegeben. Die Ideen und Wünsche der Kinder wurden in einer vom Umweltministerium finanzierten und durchgeführten Zukunftswerkstatt ermittelt und sowohl in Schriftform als auch als Modell festgehalten. Die Eltern wurden bei einem Spielplatztreffen über die Veränderungen informiert. Sie konnten bei dem Treffen ihre Erfahrungen bezüglich der Nutzung des Platzes einbringen und Anregungen geben. Im Dezember 2017 wurde den Kindern und ihren Eltern der vorläufige Plan vorgestellt und er wurde von allen positiv aufgenommen. Hauptaufgaben der ZAM waren durch Kenntnis des Quartiers und der Bewohner Vertrauen zu schaffen, Protokollierung, fotografische Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit im Molschder Blatt.

Sobald der Entwurf durch Stadtratsbeschluss freigegeben ist, werden wir ihn mit der Homepage verlinken.

Werner Lorscheider

Telefon: 0681 - 76156 - 11

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